Pächterinterview der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg bzgl. ASP

Das Projekt „Pächterinterview der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg bzgl. ASP“ wurde vom MLR (Oberste Jagdbehörde) bei der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg in Auftrag gegeben. Der Projektbeirat zu diesem Projekt setzt sich zusammen aus je einem Vertreter der Obersten Jagdbehörde, der Wildforschungsstelle, der unteren Tiergesundheitsbehörde, der Forstwirtschaft, des LJV-Baden-Württemberg (Frau Dr. Jehle) und der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR).

Erstellt am 17.07.2019

Bei der Befragung sollten in Form eines Interviews Jagdpächter der Kreise: Karlsruhe, Calw, Neckar-Odenwald, Schwarzwald- Barr, Göppingen und Biberach zum Thema Afrikanische Schweinepest (ASP) interviewt werden. Bei dieser Befragung geht es darum zu eruieren, wie die Jagdpächter auf einen Ausbruch der ASP reagieren werden und in welchen Bereichen die Jagdpächter Unterstützung benötigen, um auf den ASP-Krisenfall besser vorbereitet werden zu können.

Ziel war es, pro Landkreis etwa 16 – 20 Jagdpächter zu befragen.

Der Ablauf am 17.06.2019 war wie folgt:

Begrüßung durch Kreisjägermeister Werner Ritter.

Information der Jagdpächter durch den Moderator Dipl. Forstingenieur Uwe Rilling zum Thema ASP (Restriktionsgebiete wie Kernzone, gefährdetes Gebiet, Pufferzone sowie den jagdlichen Maßnahmen/Restriktionen in den jeweiligen Gebieten). Im Anschluss daran Befragungsrunde (Interview) der Jagdpächter durch Studenten der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg.

Dipl. Forstingenieur Uwe Rilling bedankte sich bei Kreisjägermeister Werner Ritter, der sich für die Pächterbefragung in der Jägervereinigung Bruchsal eingesetzt hatte, und bei der Jagdschule in Baden, Hambrücken, die ihre Seminarräume für die Veranstaltung zur Verfügung stellte.

Als Resümee dieser Veranstaltung bleibt festzustellen, dass die Jägervereinigung Bruchsal durch die seit Jahren vorbildliche Einrichtung von 4 Verwahrstellen für umweltgerechte Entsorgung von Wildabfällen für die Tierseuchenprophylaxe zukunftsorientiert aufgestellt ist – was auf die Initiative von Dr. Joachim Thierer, Leiter der unteren Jagdbehörde und Leiter der Veterinärbehörde, zurückzuführen ist.

Ebenso fanden im Landkreis Karlsruhe entsprechende Informationsveranstaltungen statt. Bei den zurückliegenden Jahreshauptversammlungen der Jägervereinigung Bruchsal war das Thema ASP auch immer auf der Agenda. 2018 wurde ein entsprechendes Merkblatt „ASP“ mit der Einladung der Jahreshauptversammlung 2018 versendet.

Auch hat die Untere Jagdbehörde durch Maßnahmen, wie z.B. Erfassung von Elektrozaunbeständen und ausgebildeten Jagdhunden, Vorsorge getroffen, um im hoffentlich nicht eintretenden ASP-Ausbruchsfall zumindest auf logistische Daten zurückgreifen zu können.

                                                                                                                                                                                                                                                                          sp

Erstellt am 17.07.2019
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