Wer in diesen Tagen beim Gassi Gehen mit dem geliebten Vierbeiner oder auf seinem der Erquickung dienenden Sonntagsspaziergang an einem Maisfeld vorbei kommt, dem kann es die gute Laune rasch verderben: Auch ansonsten nicht sensiblen Naturen kann der übelkeitserregende Geruch, der den am Rande des Feldes an kurzen Stöcken aufgehängten Lappen entströmt auf den Magen schlagen. Kurz gesagt, das Teufelszeug, mit dem die Lappen getränkt sind, heißt HUKINOL und ist „konzentrierter synthetischer Menschenschweiß“. Neben der Umzäunung der Maisfelder ist Hukinol eines der wenigen Abwehrmittel, welches den Jägern bleibt, um Wildschweine davon ab zu bringen, in den Maisfeldern teilweise enormen Schaden, so genannten Wildschaden, anzurichten. Diesen Schaden nämlich müssen die Jäger den Landwirten bezahlen und das kann – vor allem bei den stark gestiegenen Preisen – richtig teuer werden. [mehr...]
Auch in unseren Breiten strebt die noch bis Mitte August gehende Rehbrunft dem Höhepunkt zu. Die Konsequenzen für die Verkehrsteilnehmer können fatal sein: Jährlich verletzen sich bei Wildunfällen ca. 2.500 Menschen, einige Dutzend verlieren ihr Leben. Von April 2006 bis März 2007 kollidierten 225.000 Fahrzeuge mit großen Wildtieren, dabei verloren neben anderen Tieren rund 200.000 Rehe ihr Leben - ein Großteil davon in der Paarungszeit. [mehr...]
Allein 20 Jungjäger in Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Die letzten 14 angehenden Grünröcke zitterten vergangenen Samstag in Tauberbischofsheim, einem von landesweit 38 Prüfungsorten. Hier fand die vierte Jägerprüfung unter Regie des Landesjagdverbandes ihren Abschluss. Insgesamt fast 700 Kandidaten haben sich in diesem Frühjahr den hohen Anforderungen des „Grünen Abiturs“ gestellt. [mehr...]